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Und wie ist das mit dem Fotographieren?

Antoine de Saint-Exupéry schreibt in seinem bekannten Buch "Der kleine Prinz": "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." ...

Das trifft gerade auch auf einen Gottesdienst zu, egal ob es nun ein Tauf-, ein Konfirmations-, oder ein Traugottesdienst ist: Das Wesentliche - den Zuspruch Gottes - kann auch die beste Kamera nicht einfangen, aber sie kann unser Herz daran hindern es wahrzunehmen.

Sie kann uns - die wir die Kamera oder das Smartphone in Händen halten, und uns - die das Gerät auf sich gerichtet sehen oder spüren, hindern an dem Gottesdienst wirklich teilzunehmen und sie raubt damit dem Gottesdienst etwas Wesentliches. Sie lenkt unsere Aufmerksamkeit auf etwas, was nicht wirklich zum Gottesdienst dazu gehört, macht aus denjenigen, die fotographieren, Beobachter anstatt Teilnehmer, und aus denen, die fotographiert werden, Beobachtete, anstatt Betroffene.

Die allgegenwärtigen Smartphones einerseits und die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Persönlichkeitsschutz machen eine einigermaßen handhabbare Regulierung kaum noch möglich. Deshalb ist das Fotographieren in Gemeindegottesdiensten untersagt, bei Tauf- und Konfirmationsgottesdiensten ermögichen wir allerdings den Videomitschnitt mit einer stationären Kamera von der Empore aus. Das reduziert die Störung des Gottesdienstes auf ein vernünftiges Maß und verhindert halbwegs, das Gottesdienstbesucherinnen ins Visier der Kamera kommen.

Bei Traugottesdiensten darf eine Person  filmen oder photographieren.


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