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Diakonie

kbÖkumenische Einkaufshilfe
Ökumenische Einkaufshilfe

Die Diakonie ist seit vielen Jahren ein wichtiges Arbeitsfeld unserer Kirchengemeinde, stets orientiert an dem, was notwendig und möglich ist. Dabei kooperieren wir gerne und gut mit anderen Organisationen innerhalb und außerhalb Bischofsheims. Immer wieder wurden deshalb auch Projekte beendet und neue ins Leben gerufen. So auch die...

Ökumenische Einkaufshilfe

kbÖkumenische Einkaufshilfe
Ökumenische Einkaufshilfe

Durch die zunehmende Konzentration am Ortsrand und außerhalb des Ortsgebietes sind die meisten Supermärkte in Bischofsheim für ältere und gehbehinderte Menschen zu Fuß nicht mehr erreichbar. Insbesondere in der Böckler-Siedlung ist dies zu einem großen Problem geworden, aber auch für die Menschen, die im südlichen Ortsgebiet wohnen, gibt es keine Einkaufsmöglichkeit in ihrer Nähe. Nachbarn oder Verwandte übernehmen in vielen Fällen den Einkauf und das ist auch gut so. Trotzdem geht dadurch aber nicht wenigen Senioren ein weiteres Stück Eigenständigkeit und auch Kontakt mit dem öffentlichen Leben verloren. Hier möchten wir unsere Hilfe anbieten.

Mehrmals in der Woche bieten wir mit unserer Ökumenischen Einkaufshilfe einen Fahrdienst für Senioren und Gehbehinderte an. Interessierte können sich in unserem Pfarrbüro anmelden. Sie werden dann von Ehrenamtlichen mit unserem Gemeinde-Fahrzeug zu Hause abgeholt und nach dem Einkauf auch wieder zurück gebracht. Der Fahrdienst ist kostenlos.

Wir bieten unsere Einkaufstouren an unterschiedlichen Wochtentagen an. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir immer erst versuchen die bereits vorhandenen Touren aufzufüllen, bevor wir eine neue Tour einrichten.

Fahrdienste

Zu unseren Seniorenveranstaltungen holen wir gehbehinderte BesucherInnen gerne ab und bringen sie auch anschließend wieder nach Hause. Ehrenamtliche Mitarbeiter übernehmen diesen Dienst, sind beim Ein- und Aussteigen behilflich.

Das gemeindeeigene Fahrzeug wird durch Erträge unserer Stiftung finanziert, der Fahrdienst ist deshalb kostenlos.

Kleiderspenden

Nieder-Ramstädter DiakonieUnsere Kleiderspenden gehen an die Nieder-Ramstädter Diakonie
Unsere Kleiderspenden gehen an die Nieder-Ramstädter Diakonie

Unsere Kirchengemeinde nimmt Kleiderspenden für die Nieder-Ramstädter Diakonie entgegen, die dem Dachverband FairWertung e.V. angeschlossen ist. Damit ist sichergestellt, dass mit den Sachen auch verantwortungsvoll und nachhaltig umgegangen wird. Gesammelt werden tragbare, moderne und saubere Textilien, sowie Schuhe (paarweise gebündelt.)

Die Sachspenden können ausschließlich zu den Öffnungszeiten des Pfarrbüros entgegen genommen werden. Zur Anlieferung können Sie gerne in unseren Pfarrhof fahren. Eine Abholung unsererseits ist nicht möglich. Ausgeschlossen sind auch die Wochen vor der "Bischemer Kerb" und vor dem 1. Advent, weil in dieser Zeit die Garage, in der wir die Kleiderspenden lagern, andersweitig gebraucht werden. Beachten Sie deshalb bitte immer die Schilder an der Garage im Pfarrhof. Gerne stellen wir dazu auch in unserem Pfarrbüro Plastiksäcke zur Verfügung.

Warum die Diakonie?

Immer häufiger verbergen sich hinter vermeintlich karitativen Sammlungen gewerbliche Firmen. Mit phantasievollen Namen und karitativ anmutenden Symbolen werden Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre geführt. Von Wohltätigkeit ist hier aber keine Spur. Sämtliche Kleidung wird zu Geld gemacht. Das ist an sich nicht ungewöhnlich. Auch gemeinnützige Organisationen verkaufen gebrauchte Kleidung, um zusätzliche Mittel zu erwirtschaften. Wird aber ein karitativer Zweck nur vorgetäuscht, um an die begehrte Sammelware zu kommen, so ist das schlicht und einfach Betrug.

Mit der Spende an die Nieder-Ramstädter Diakonie werden Arbeitsplätze geschaffen und erhalten. Und es wird zugleich die wichtige Arbeit für Menschen mit Behinderung unterstützt.

Wir sammeln tragbare, moderne und saubere Textilien, Schuhe (paarweise gebündelt) und gut erhaltene, kleinteilige Sachspenden. Bitte keine Stoffreste, Abfälle, Federbetten, Skischuhe oder Dinge, die in den Sperrmüll und nicht in die Wiederverwertung gehören.

Brot für die Welt

Hermann Bredehorst / Brot für die WeltBrot für die Welt
Brot für die Welt

Seit vielen Jahren unterstützen die evangelischen Gemeinden in der Mainspitze gemeinsam die Aktion Brot für die Welt. Die evangelische Hilfsaktion unterstützt lokale Initiativen, die vor Ort für nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Ernährungssicherheit, Bildung, Klimaschutz, fairem Handel oder Gesundheitsvorsorge arbeiten.

Immer am 1. Advent...

... eröffnen wir mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Mainspitze eine neue Aktion "Brot für die Welt". Seit dem Jahr 2001 gibt es diesen gemeinsamen "Startschuss" der drei Kirchengemeinden Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg. Aber auch schon vorher stand der erste Sonntag im neuen Kirchenjahr ganz im Zeichen der evangelischen Hilfsaktion. Seit Mitte der achtziger Jahre zum Beispiel gibt es den Gottesdienst zur Eröffnung einer neuen Aktion "Brot für die Welt" in Bischofsheim und auf Beschluss des Kirchenvorstandes geht auch die Kollekte des - in der Regel gut besuchten - Gottesdienstes an "Brot für die Welt".

Fairer Handel

kbFairer Handel
Fairer Handel

Bei besonderen Gelegenheiten vertreiben wir auch Waren aus dem Eine-Welt-Handel, mit dem die Klein-ErzeugerInnen in den sog. Dritte-Welt-Ländern unterstützt werden. Im Anschluss an den mainspitzweiten Gottesdienst zum Diakoniesonntag, den Familiengottesdienst zum Erntedankfest oder auf unserem "Bischemer Weihnachtsmarkt" am 1. Advent bieten wir unterschiedliche Waren an.

Seit Jahrzehnten schon setzt sich die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" für einen fairen Handel mit den Erzeugerländern und insbesondere den Erzeugern selbst ein: Selbstvermarktung durch Kooperativen, gerechte Entlohnung, nachhaltige Entwicklung und - nicht zu vergessen - Produktion nach hohen ökologischen Standarts sind dabei die Kriterien.

Aus den eher exotischen Anfängen ist inzwischen nicht nur in vielen Bereichen wie der Erzeugung von Kaffee, Kakao, Tee, Bananen, Zucker und anderen Lebensmitteln ein ernst zunehmender Markt entstanden und die Produkte werden längst nicht nur auf Basaren oder in den Eine-Welt-Läden der Fair-Handels-Gesellschaft GEPA, sondern auch in ganz normalen Supermärkten angeboten.

Die Problematik von Lohn-Dumping, Ausbeutung und Landflucht hat uns inzwischen auch im eigenen Land eingeholt: Immer mehr Menschen müssen auch hierzulande im sogenannten Niedriglohnsektor zu Löhnen arbeiten, von denen sie ihre Familien nicht mehr ernähren können. Die sich häufenden Proteste der Landwirte über Erzeugerpreise, die nicht mehr kostendeckend sind und zur Aufgabe von Produktionszweigen, oder gar ganzen betrieben führen, haben uns wachgerüttelt und geben Anlass zu der Frage, ob und was wir aus den Erfahrungen der Fair-Handels-Organisationen lernen können. Der ökologische Ansatz schließlich hat das Bewusstsein für qualitativ hochwertige importierte Nahrungsmittel geschärft und richtet den Blick auch auf andere Importprodukte, wie etwa Kleidung und Stoffe.

So schafft "Brot für die Welt" und ihre Tochterinitiativen und Kampagnen ein immer stärkeres Bewusstsein, dass sich Probleme in unserer globalisierten Welt nicht mehr isoliert und lokal begrenzt betrachten lassen, sondern - früher oder später - alle betreffen.

Brot für die WeltWir trinken Kaffe aus fairem Handel
Wir trinken Kaffe aus fairem Handel

WIR TRINKEN KAFFEE AUS FAIREM HANDEL

Im November 2010 haben wir uns mit einem entsprechenden Beschluss des Kirchenvorstands als 1881. Gemeinde der "Brot für die Welt"-Aktion "2.000 Gemeinden trinken fair" angeschlossen und schenken bei allen Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde nur noch Kaffee mit dem FairTrade-Siegel aus. Damit möchten wir einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit im Welthandel leisten und ein Zeichen gegenüber der lokalen Öffentlichkeit setzen.

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